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Dänemark - Überblick E-Mail

Entdecken Sie Dänemark!

Alles offen: im ältesten Königreich Skandinaviens hat die Zukunft längst begonnen

Was ist denn nur wieder mit diesen Dänen los? Das fragte sich so oder ähnlich halb EU-Europa, nachdem sich die Skandinavier im Herbst 2000 gegen die Einführung des Euro ausgesprochen hatten. Die Dänen wollten lieber ihre Kronen behalten, wenn es auch nur etwas mehr als die Hälfte waren, die mit Nein stimmten. Ja, was war denn da wieder los im Staate Dänemark? Dabei hätte man es doch wissen können.

Lage Nordeuropa, Skandinavien.

Fläche 43.094 qkm.


Bevölkerungszahl 5.425.370 (2006)


Bevölkerungsdichte 126 pro qkm.


Hauptstadt Kopenhagen (København). Einwohner: 1.091.980 (2006).


Staatsform Parlamentarische Monarchie seit 1953. Verfassung von 1953. Einkammerparlament (Folketing) mit 179 Mitgliedern (je 2 Vertreter Grönlands und der Färöer-Inseln). Wahl alle 4 Jahre. Dänemark ist EU-Mitglied.


Geographie Dänemark, das kleinste skandinavische Land, besteht aus der Halbinsel Jütland und etwa 470 Inseln unterschiedlicher Größe. Die bewohnten Inseln sind durch Brücken oder Fähren mit dem Festland verbunden. Im Süden grenzt Dänemark an Deutschland. Die Landschaft besteht aus fruchtbarem Flachland, Heidelandschaft, Birkenwäldern, kleinen Seen und Fjorden. Grönland und die Färöer stehen unter der Oberhoheit des dänischen Königshauses, haben jedoch eine eigene Verwaltung. Die Färöer (»Schaf-Inseln«) bestehen aus 18 bewohnten und 6 unbewohnten Inseln im Nordatlantik zwischen Schottland und Island mit 46.662 Einwohnern (Juli 2004). Hauptanziehungspunkte sind die reizvolle Natur und die artenreiche Vogelwelt. Direktflüge verbinden die Hauptstadt Thórshavn (19.100 Einwohner) mit Kopenhagen und Billund. Die Färöer und Grönland werden vom dänischen Fremdenverkehrsamt vertreten. (siehe auch Grönland-Kapitel)


Sprache Amtssprache ist Dänisch. Viele Dänen sprechen auch Deutsch, Englisch oder Französisch. Auf den Färöern ist Färöisch Amtssprache, Dänisch ist Schulpflicht.


Religion 95% evangelisch-lutherisch; es gibt eine kleine katholische und muslimische Minderheit; ca. 3000 Juden.


 

Hätte. Hätten sich also die Mitglieder der großen Familie EU auch nur ein bisschen mit dem dänischen Volkscharakter beschäftigt, sie hätten ahnen können, wie es kommen musste. Ein Schritt voran, zwei Schritte zurück, so geht es nun einmal zu im Staate Dänemark. Und daran ist nicht einmal etwas faul. Es ist einfach die typisch dänische Art der Fortbewegung, mit Tradition: Es geht wohl nicht anders.

Dabei sind die Dänen in der Sache Euro oder Krone kein entzweites Volk. Der Riss geht nicht durch die Mitte, sondern gewissermaßen durch jeden einzelnen. Fortschritt oder Tradition, auf dem Gewachsenen beharren oder das Ungewisse versuchen, das ist die Frage, um die es immer wieder geht. Und wer wollte behaupten, dass sie nicht berechtigt wäre? Dänemark ist ein Land, das sich dem Neuen öffnet, es geradezu herbeisehnt. Das Neue, das bedeutet vor allem das wirtschaftlich Neue. Als in Ländern wie zum Beispiel Deutschland noch kaum jemand wusste, was das Internet ist, da surfte schon die halbe dänische Nation rund um die Welt. Als sich Europa langsam und unter großen Mühen auf die Umstrukturierung seiner Landwirtschaft vorbereitete, da waren die dänischen Bauern schon längst einen Schritt weiter. Heute arbeiten sie so produktiv wie keiner ihrer Kollegen - weltweit.

Die Konkurrenz wurde überlegt und systematisch abgehängt. Ein anderes Beispiel: Ökologie. Es ist noch gar nicht so lange her, da lachte man sogar in Schleswig-Holstein, dem Land der ewigen Winde, über diese Dänen, die mit ihren Strom erzeugenden Windrädern den Weltmarkt erobern wollten. Heute lacht Dänemark. Nicht nur, dass dänische Firmen inzwischen tatsächlich den Weltmarkt dominieren, jetzt hat die dänische Regierung auch noch ein gewaltiges und einmaliges Zukunftsprojekt beschlossen.

Bis 2030 sollen 30 Prozent des im Land verbrauchten Stroms aus Windenergie gewonnen werden. Wenn es so käme, wäre es ein Triumph. Ein Triumph der Zukunft. Und es wird so kommen. Offenheit, aufgeschlossen sein, das ist die eine Seite. Die andere heißt: Wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist. Das nennt man dann gern Tradition. Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet die durch und durch demokratischen Dänen ihr Königshaus so sehr verehren, ja geradezu lieben wie keine andere Nation. Nicht einmal da kommen die ewigen Konkurrenten, die nordischen Brüder Norwegen und Schweden, mit. Dänemark ist königstreu - aus welchem anderen Land hätte man jemals gehört, dass das Volk sammeln geht, damit der Prinz sein Schloss stilgerecht renovieren kann? Es muss wahre Liebe sein. Denn die dänische Königin Margrethe II. und ihre Familie sind weit davon entfernt, am Bettelstab gehen zu müssen. Es ist wirklich keine Frage:

Die Abschaffung der Monarchie ist kein Thema in Dänemark - und wird es auch in 100 Jahren noch nicht sein. Dieses Beharrungsvermögen hat viele gute Seiten. Zu den wichtigsten zählt ohne Zweifel, dass sich das ganze Land für die Bewahrung der natürlichen Umwelt begeistert. Und das nicht erst seit gestern. Es hat also durchaus seinen Grund, wenn der entlegenste Strand selbst im Winter so sauber und geradezu gepflegt aussieht wie hier zu Lande nur die Vorgärten.

Zu den ersten Eindrücken in Dänemark zählt die Sauberkeit. Dabei hat die Sache einen einfachen Namen: Umweltbewusstsein. Verantwortungsgefühl. Und, wieder einmal, Tradition. Und dass die Gesetze, die die Umwelt schützen sollen, streng sind und Übertretungen ohne wenn und aber streng geahndet werden, das hat sicher auch ein wenig dazu beigetragen, die Natur so natürlich rein zu halten, wie es der Fall ist. Auch in Dänemark ist nicht jeder ein Goldjunge, sollte er auch noch so glänzen. Die Natur hat es in sich - und sie hat viele Gesichter (auch wenn es ein - außerhalb Dänemarks - verbreitetes Vorurteil besser wissen will). Dramatisch, wild, unbeherrscht, zügellos, mild, sanft, weich, harmonisch - alles da, bitte sehr, zugreifen! Im Westen diese endlosen Strände, diese romantisch-melancholischen Dünenketten, die sich über Hunderte von Kilometern hinziehen. Im Norden die äußerste Spitze, Grenen genannt, an der sich Kattegat und Skagerrak vereinen - eine Verbindung, die sanft und ohne Aufsehen zu erregen vor sich gehen kann - oder wild, ja beinahe grausam, wenn die Wellen aufeinander einstürmen und das Meer gefährlich brodelt.

Die Insel Fünen, die Märcheninsel, auf der der Dichter Hans Christian Andersen geboren wurde, die auch die Blumeninsel genannt wird, weil die Landschaft und das Klima so sanft sind, wie es ein Blumengarten verspricht. Das kleine Paradies der dänischen Südsee, in dem die Inseln wie Perlen im flachen Wasser liegen. Und schließlich Kopenhagen, Hauptstadt, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Kopenhagen ist die skandinavische Boomtown schlechthin. Gerade entsteht im Süden der Hauptstadt ein ganz und gar neues Viertel, in dem einmal 15 000 Menschen leben und arbeiten sollen: Ørestad. Ein gewaltiges Unternehmen, dem nicht einmal das bauwütige Berlin noch etwas Vergleichbares entgegenzuhalten vermag. Das alles verdankt sich der Brücke über den Øresund nach Schweden, die 2000 eingeweiht wurde. Diese Brücke ist mehr als nur ein profanes Bauwerk: Sie ist ein Symbol. Knapp 3 Mio. Menschen wohnen in der so genannten Øresundregion, deren Zentren Kopenhagen auf dänischer und Malmö auf schwedischer Seite sind. Hier entsteht Skandinaviens größter Wirtschaftsraum. Kopenhagen ist auf dem Weg, die skandinavische Metropole Nummer eins zu werden. Und das bedeutet: Bewegung, Veränderung, Zukunft.

Die Frage wird sein: Wie wird Dänemark die Aufgaben lösen, die sich aus dieser Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist, ergeben? Fortschritt und Tradition, diese ungleichen Brüder, werden sie gut miteinander auskommen? Pessimisten würden sagen: Ach, ihr seht doch, diese Dänen haben nichts begriffen und werden es nie begreifen. Wenn sie den Euro nicht wollen, dann lasst sie doch. Aber man muss nicht einmal Optimist sein, um voraussagen zu können, dass die nächste Abstimmung über die Einführung des Euro positiv ausfallen wird. Da ist es wieder, das alte Lied: zwei Schritte vor, einen zurück. Bei der Abstimmung über die Maastrichter Verträge war es nicht anders.

Und es wird wohl auch nie anders sein. Wer darin allerdings Unentschlossenheit oder sogar einen verkappten Zug zum Separatismus sieht, der hat nichts begriffen. Zukunft und Vergangenheit, Moderne und Tradition, das ist der unspaltbare Kern, um den sich alles dreht. Und sollte es tatsächlich jemanden geben, der behauptet, dass die Dänen damit schlecht gefahren seien, der hat das Land bestimmt noch nie mit eigenen Augen gesehen. Aber das lässt sich ja ändern.

 
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